KAPITEL 1

Ivar Leon Menger, neuer Autor bei dtv

Die Unterschriften unter den Verträgen sind kaum getrocknet, da darf ich euch offiziell verraten, in welchem Verlag mein Roman-Debüt erscheinen wird. Die erste Seite des Buches wird aufgeschlagen …

Kapitel 1: Endlich darf ich darüber reden. Darf sagen, welcher Verlag meinen Roman veröffentlichen wird. Nachdem mein Agent Marc Koralnik (Liepman AG, Zürich) am 5. Februar 2021 mein Manuskript verschickt hatte, bereitete ich mich innerlich darauf vor, mehrere Wochen auf die Verlagsantworten zu warten. Doch zu meiner Überraschung vergingen nur zwei Tage, als die ersten Interessenbekundungen bei uns eingingen. Und dann wurden es immer mehr.

Ich konnte es nicht glauben. Am Ende waren es fünf große Publikumsverlage, die mein Debüt verlegen wollten. Damit hatte ich niemals gerechnet. Denn eigentlich dachte ich jahrelang, dass ich keine Romane schreiben kann. Nur Dialoge für Hörspiele und Drehbücher. Und ob mein Stil für einen Roman ausreicht, daran hatte ich ebenfalls meine Zweifel. Schließlich fällt es mir schwer, einfach so drauf loszuschreiben. Ich brauche tatsächlich einen Tag für eine Seite.

Obwohl ich gerne Geschichten erzähle, konnte ich mir also niemals vorstellen, ein Buch zu schreiben. Ich dachte, ich wäre nicht gut genug. Umso erstaunter war ich über die vielen Verlagsangebote. Ich bin durch meine Wohnung getanzt, mit Dauergrinsen auf den Lippen. Doch dann kam die Frage: Für welchen Verlag sollte ich mich entscheiden? Letztendlich habe ich den Weg gewählt, den ich mein ganzes Leben gehe: Ich hörte auf mein Herz. Und das war dtv.

PROLOG

Alles noch streng geheim.

Ja, die Gerüchte stimmen. Von Anfang Mai bis Mitte Dezember 2020 habe ich meinen ersten Roman geschrieben. Parallel zu den zehn Folgen meiner Hörspielserie Ghostbox III, die im März 2021 exklusiv bei Audible veröffentlicht wurden. Aber wie kam es dazu?

Prolog: Alles begann mit dem Anruf einer deutschen Filmproduktion, die mich im Frühjahr 2020 auf der Berlinale treffen wollte, um mit mir über eine mögliche Kooperation zu sprechen. Sie fragten mich, ob ich mir vorstellen könnte, eine neue Streaming-Miniserie für Netflix zu entwickeln? Wie bitte? Natürlich. Ich war sofort begeistert. Doch dann trat plötzlich die Pandemie in unser aller Leben. Filmdrehs wurden größtenteils auf Eis gelegt. Und so entstand die Idee, meine Geschichte als Roman zu verfassen. Zusammen mit meiner Frau Nadine und meinem Freund Thomas Plum haben wir kurzerhand einen Schreibklub ins Leben gerufen.

Denn jeder von uns wollte zu diesem Zeitpunkt einen Debüt-Roman verfassen. Über eine neu gegründete WhatsApp-Gruppe haben wir uns täglich dazu motiviert. Denn unsere einzige Vorgabe war, jeden Tag eine Normseite zu schreiben. Ein Jahr lang. Und 220 Tage später durfte ich ENDE unter meiner Geschichte notieren. Erstes Glücksgefühl! Dann begann die Suche nach einer Literaturagentur. Doch eigentlich musste ich gar nicht suchen, denn ich wollte unbedingt von der renomierten Agentur Liepman AG aus Zürich vertreten werden. Aus meiner Zeit als Verleger hatte ich Frau Ruth Weibel kennen- und schätzen gelernt.

Frau Weibel hatte damals riesiges Vertrauen in mich gesetzt und mir das Gesamtwerk von Ira Levin (u.a. Rosemarys Baby, Die Frauen von Stepford) anvertraut. Zehn Jahre später sendete ich also ihrem Nachfolger Marc Koralnik mein Manuskript zu und hoffte, dass es ihm gefällt. Eine Nacht später hatte Marc meinen Roman verschlungen und wollte mich vertreten. Mein zweiter Glückstag als Schriftsteller! Und viele weitere sollten folgen. Mein Manuskript wurde an ausgewählte Verlage geschickt. Das Zittern begann. Doch was dann Wundersames geschah, erzähle ich euch in Kapitel 1, wenn ich dafür grünes Licht erhalte. Versprochen.

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